Nur um alle unruhiger Geister zu beruhigen…Tipptoto wird es auch 2026 geben! Vielleicht in etwas verkleinerter Variante, weil eine Quasi-Live-Berichterstattung bei 104 Spielen bei Anstoßzeiten von 20.00 Uhr bis 05.00 Uhr in der Früh fast nicht möglich sein wird. Aber wir sind am Start!
Autor: florian
Campeones!
Nein, wir meinen weder die italienische Exclave in der Schweiz, das Casino-Resort Campione d’Italia, oder gar den Sänger der Toten Hosen sondern hier und heute huldigen wir natürlich dem frischgebackenen Europameister Spanien…Hut ab vor einem perfekten Turnier von Anfang bis zum Ende, selten war der Titel „Campeones“ so verdient wie dieser hier. In Berlin war jedenfalls ab 20:45 Uhr alles angerichtet für einen perfekten Fußballabend. Tolle Stimmung auf den Rängen (Heimspiel für die Engländer), hervorragendes Geläuf, motivierte Mannschaften. England konnte in Bestbesetzung antreten, während Spanien verletzungsbedingt auf Pedri verzichten musste. Die erste Halbzeit lässt sich aber – einem Großturnier würdig – in einem Wort Abhandeln: Abtasten. Über 45 Minuten lang wurde hin- und hergetastet mal hier, mal da, mal mit dem Fuß, mal mit der Hand. Sogar Lamborghini-Klaus auf St. Pauli wäre von der Abtasterei fasziniert gewesen. 0:0 zur Pause.
Die zweite Halbzeit begann mit einem Paukenschlag wie ihn vol.at nicht besser herbeischreiben hätte können. Mit der vermutlich schönsten Kombination des Turniers ging Favorit Spanien in Führung: Außenristpass von Carvajal auf Yamal, der zieht wie Arjen Robben selig wieder einmal nach innen, passt im perfekten Moment zu Williams und dieser platziert den Ball an Pickford vorbei ins lange Eck. Spanische Extaçe auf den Rängen, was für ein Treffer. Doch England gab sich nicht auf. Wieder wechselte Southgate, brachte mit Watkins und Palmer die beiden Helden vom Halbfinale und auch heute sollte der Schachzug ausgehen. Mit seiner erst zweiten Ballberührung erzielte Palmer den Ausgleich. Vorangegangen war ein schnelles Umschalten von Saka, Pass zur Mitte auf Jude „Neymar Jr.“ Bellingham, der lässt klatschen und Palmer schiebt das Ding mit der Innenseite von ca. 18m in die lange Ecke. Der (unerwartete) Ausgleich. Das Stadion ist ab diesem Moment fest in englischer Hand, die Fans wollen definitiv nicht nach Hause und peitschen ihre Mannschaft nach vorne. Doch in der 86. Minute enden Englands Titelhoffnungen: Nach einem perfekten Stanglpass hält der eingewechselste Oyarzabal seinen Fuß im richtigen Moment hin und erzielt den umjubelten Führungstreffer. Im direkten Gegenzug klärt zuerst Simon einen Kopfall von Rice, den Nachschuss von Guehi klärt Olmo auf der Linie. Und nach 4 Minuten erlöst der Schiedsrichter die zitternden Spanier und pfeift ab. Campeones, und es fließen los Tränos auf allen Seiten. Was für ein schöner Fußballabend.
Somit hat auch unser Tippspiel für heuer ein Ende genommen: Und wir gratulieren….Trommelwirbel…Mohrenspezial zum verdienten Sieg mit 111 Punkten. Er hat mit Spanien den richtigen Europameister getippt, war seit eh und je in den Top 10 zu finden und macht mit dem Zusatzpunkt für den richtigen Ausgang den Sack zu. Herzliche Gratulation! Es folgen mit drei Punkten Abstand El Sunito auf Platz 2 sowie mit bereits acht Punkten Abstand Darwin und Loddar MaTeO auf Platz 3. Platz 5 geht an MahatjaGandi und darauf folgt Alex1982, Gregor-itsch, Ihr habt doch alle keine Ahnung und Nici25. Erwähnenswert ist, dass sowohl Gandi als auch Alex, IhdakA und Nici mit ihrem Siegertipp in die Top 10 stürmen. Auf Platz 10 schaffen es knapp aber doch Absage als Bayern Trainer, Kle und un poco loco in die Punkteränge und somit in die Geldränge. Herzliche Gratulation!
Den weitesten Sprung nach vorne macht heute noch Evicka, die ganze 88 Plätze gutmacht und sich in die Top 100 kickt. Außerdem wollen wir noch Kärin erwähnen, die lange Zeit um die rote Laterne mitspielte und sich mit dem richtigen Europameister noch auf Platz 140 tippen könnte. Man sieht aber, dass der richtige Europameister alleine noch keinen Sommer macht, sondern man einfach übers ganz Turnier stabil tippen muss. Ganz unten bleibt MoMo, der uns mit seinen Wahnsinnnstipps verzauberte, aber nun auch mit der roten Laterne für die nächsten 2 Jahre leben muss. Partenopeo, der Bologna-Legionär, konnte immerhin 15 Punkte Vorsprung auf den letzten Platz erarbeiten, aber für die nächste WM muss er sich deutlich steigern.
Morgen gibt es dann noch ein paar Statistiken und sonstige Fun Facts zum Tipptoto, aber für heute heißt es gute Nacht…oder besser gesagt Buenas Noches.
Straßenbefragung
Kurz vor dem Finale nutzen wir den hohen Anspannungsgrad, um eure Rückmeldungen zum Tipptoto einzuholen. Es würde uns freuen, wenn viele von euch mitmachen würden!
Die Furia Loca gegen Allez les beurres
Pfarrer bleib bei deinen Leisten sagte schon der olle Sokrates, als er damals nicht (oder nichts?) wusste. Und Frankreich hätte es eigentlich besser wissen sollen, als sie heute Abend Spanien zum Tanz um das Finalticket baten. Denn die „Leisten“ Frankreichs wären gewesen, kein einziges Tor aus dem Spiel heraus zu schießen, weil dann wären sie sicher weitergekommen. Und was macht die Truppe von Didier Deschamps? Riiiichtig, nach 9 Minuten flankt Mbappe, Fachkollege Kolo Muani nickt lockerlässig zum 1:0 für die Franzosen ein, der Traumstart ist geglückt. Bemerkenswert, dass eine Mannschaft bis ins Halbfinale kommt, ohne ein Tor aus dem Spiel heraus zu erzielen. Doch Sokrates Strafe folgt auf dem Fuß, genauer gesagt auf dem Zauberfüßchen von Lamine Yamal. Der Youngster und Man (Teenager?) of the Match kreuzte in der 21. Minute von seiner Außenbahn nach innen und schlenzte den Ball mit einer sehenswerten Lässigkeit ins Kreuzeck, als ob er das schon jahrzehntelang machen würde. Ein fantastischer Treffer! Und getreu dem Motto „Double or nothing“ setzt Dani Olmo ein paar Minuten später eine starke Einzelaktion nach und es steht plötzlich 2:1. Fortan entwickelt sich ein klasse Spiel bei dem beide Seiten stets gefährlich bleiben. Doch so sehr Didier Deschamps seine Franzmänner nach vorne peitscht, der Ausgleich will nicht mehr gelingen. Exemplarisch seien die Chancen von Theo Hernandez und Mbappe erwähnt, die jeweils in aussichtreicher Position ihre Ausgleichsmöglichkeiten liegenlassen. Und so beißt sich Frankreich am spanischen Jamon Iberico die weichkäseverwöhnten Zähne aus und scheidet aus.
Bei unserem Tippspiel bleibt alles eine enge Kiste. Die Top 10 marschieren fast im Gleichschritt – MohrenSpezial, gefolgt von Loddar MaTeO und El Sunito bilden die Top 3. Dicht auf den Fersen sind Gregor-itsch, der Hexer vom Achmühler, sowie Kle. Aus den Top 10 raus fliegt Kolibri, der als einziger von den Top 30 (!) keine Punkte macht. Erwähnenswert ist , dass Jopinho auf Platz 6 und Simon Wheeldon auf Platz 8 ihren Europameister bereits verloren haben, sich aber dennoch wacker vorn halten können. Den weitesten Sprung nach vorne macht Lady Winnifred Darkmore, besser bekannt unter ihrem Tipptotonamen estrella, die aber ebenfalls Frankreich als Europameister getippt hat und somit keine Chance mehr auf den Gesamtsieg hat. Sie klettert insgesamt 60 Plätze nach oben und liegt kurz vor den Top 100. Doch auch LEILALALA freut sich wie Schnitzel da sie 56 Ränge nach oben klettert, und Rider, Rihard, Simon und Susette machen insgesamt 53 Plätze gut. Freude schöner Götterfunken. Insgesamt 73 Tipperinnen und Tipper haben übrigens Spanien ins Finale getippt und heute 6 Punkte abgestaubt.
Morgen wird dann entschieden, gegen wen Spanien im Finale antritt. Unsere Susi wird die beiden Mannschaften kurz zusammenfassen: „Liebes Finale, für wen entscheidest du dich? Nimmst du Kandidat A, die stets niveauvollen Inselaffen, die im Sturm statt auf Wirbelstürme auf laue Lüftchen setzen und einen absoluten Taktikfuchs als Trainer haben oder entscheidest du dich für Kandidat B, die Gruppendritten von der Asfinag, die beim Einweisen des Staus vor dem Tauerntunnel freundlich sympathisch „naaa links, naaaa rechts“ skandieren und die Asfinag-Warnweste von Balenciaga tragen“. Wer das bessere Ende für sich hat? Wir finden es morgen heraus.
PS: Der wahre Skandal spielt sich aber fernab von München ab. Denn Novak Djokovic versucht auf übelste Weise, den legendären „Gute Nacht“ Spruch von Herbert Prohaska zu stehlen. Der Djoker scheitert aber nicht nur am Meidlinger L sondern auch an Prohaskas Nonchalance. Aber hört selbstrein…Link.
Raubritter, Legendenenden & Langeweiler
Die ersten Viertelfinale sind in trockenen Tüchern. In der ersten Partie des Abends, traf Gastgeber Deutschland auf Spanien. Und dieses Spiel war nervenaufreibend bis zum bitteren, ja sehr bitteren Ende für Deutschland. Doch der Reihe nach. Deutschland ging aggressiv in die Partie und konnte bereits nach 8 Minuten Pedri erfolgreich vom Feld nehmen. Sowohl Kroos (keine Karte – gelb bis rot möglich) als auch Gündogan (keine Karte – gelbe möglich) rasierten ihren Gegenspieler und so musste Pedri bereits in der 8. Minute verletzt vom Feld. Es sollte nicht die letzte fragwürdige Entscheidung von Taylor sein. Danach beruhigte sich das Geschehen etwas, Deutschland kontrollierte das Geschehen doch bis auf ein paar Vorstöße gab es nichts aufregendes mehr in Halbzeit eins. Nach der Pause nahm das Spiel absolut an Fahrt auf. Alles begann mit dem 1:0 durch Dani Olmo, nach herrlichem Querpass von Lamine Yamal. Aber: Was war hier mit der deutschen Abwehr los? Robert „Lotosblüte“ Andrich , Toni Kroos , David Raum und eigentlich die gesamte Hintermannschaft blieben einfach stehen als ob sie die Verbindung zur Matrix verloren hätten. Pepe an einem Tag am Meer ist aggressiver als das, was die Deutschen in dieser Situation zeigten. Olmo ist es egal, er versenkt den Ball unhaltbar für Neuer und Spanien geht in Führung. Nagelsman reagiert sofort, bringt mit Füllkrug einen Stürmer, der in der 70. eine Top-Chance sprichwörtlich liegen lässt und nur die Stange trifft. In der 89. Minute erlöst Wirtz die zitternden Deutschen, und bringt das Stadion in Extase. Flanke Kroos, per Kopf zurückgelegt und Wirt zieht ab – Toooor für Deutschland und somit Verlängerung! Deutschland drückte vehement auf den Sieg, und dann das nächste VAR-Debakel. Musiala zieht von der Strafraumgrenze ab, trifft Cucurella im Strafraum am Arm doch die Pfeife von Raubritter Taylor und auch der VAR bleibt stumm. Warum, wird nie jemand erfahren – eine klare Fehlentscheidung, die Deutschland um die Siegeschance beraubt. Fast im Gegenzug – alles rechnet bereits mit einem Elferschießen – versenkt Merino einen Kopfball unhaltbar im Tor und das Spiel ist aus. Spanien kegelt Deutschland raus, und so geht die legendäre Karriere von Toni Kroos in der deutschen Nationalmannschaft unrühmlich zu Ende. Der einzige Trost ist dass die Deutschen nicht die Heimreise antreten müssen da sie schon zuhause sind.
Im zweiten Kracher des Abends treffen Portugal und Frankreich aufeinander. Die erste Halbzeit ist geprägt von Vorsicht und wenig Nennenswertem. Die „Spannung“ ist so hoch, dass der ServusTV Data-Scientist sogar Zeit hat, alle Ordner zu zählen die dafür aufgeboten sind, um Flitzer von CR7 fernzuhalten. Fun Fact: Es sind ca. 300. Nach der Pause entwickelt sich ein deutlich besseres Spiel, zuerst übernimmt Portugal das Kommando und kommt durch Fernandes zur bisher besten Chance des Spiels. Fast im Gegenzug kommt Kolo Muani ebensofrei zum Schuss, aber die wie immer ist ein Bein dazwischen und so die nächste gute Chance dahin. Diese 12 Minuten Aufregung waren dann für alle Beteiligten zu viel des Guten, und das Spiel geht zurück in den Winterschlaf und in die Verlängerung. Laaangweilig.
In der 3. Minute der Verlängerung, also der 93. Minute, ist est dann soweit. CR hat seinen ersten echten Abschluss, zimmert den Ball aber in den Abendhimmel wie einst Jonathan Soriano. Ein insgesamt enttäuschender Abend des Altstars, der heute (aus dem Spiel) kein SIUUUUUUUU! für uns hat. Und so wogt das Spiel dem Ende entegegen und geht ins Elfmeterschießen. Dort behält Frankreich die Nerven, verwandelt alle 5 Elfmeter gegen Diogo Costa während Joao Felix den entscheidenen Elfmeter verballert. Frankreich im Halbfinale, Portugal ist raus!
Beim Tippspiel kommen wir somit langsam in die heiße Phase. Insgesamt 54 Mitglieder unserer Tippgemeinschaft konnten heute bombastische 8 Punkte einfahren und haben sowohl Spanien als auch Frankreich richig ins Halbfinale getippt. Beste Grüße gehen raus an Der Augur, Maboss, Piotr und Rider, die gleich 42 Ränge gutmachen und sich heute somit am meisten verbessern können. Doch auch fast die gesamten Top 10 können vollzählig anschreiben, an der Spitze bleibt Loddar MaTeO mit 82 Punkten, gefolgt von Nici25 mit 81 Punkten und auf Platz 3 mit 80 Punkten das „Trio Infernale“ Gregor-Itsch, Kle und MohrenSpezial, die offensichtlich immer dasselbe getippt haben. Einzig Joschi muss sich mit einem bitteren Absturz abfinden, er stürfelt von Platz 1 hinunter auf 10.
Insgesamt 15 Tipperinnen und Tipper müssen heute leider gänzlich auf Punkte verzichten, Darunter die gut gestartete Oma Sieglinde, pronsky.beat, Traudel, Igor oder auch Pit und Silli. Ganze 80 Plätze retour geht es für den Firefighter und mit Portugal hat sich auch sein Europameister verabschiedet. Ganz am Ende bleibt MoMo, der mit 38 Punkten bereits mit dem „Laternenfest“ planen darf und vermütlich kein Leiberl mehr auf Platz 222 hat, welcher von Kärin gehalten wird.
Achterlfinale Tag 2 – Favoritensiege
Der heutige Abend bracht uns Favoritensiege…obwohl es teilweise knapp war. Im ersten Spiel des Abends erkämpften sich England einen 2:1 Sieg gegen die Slowakei. Un-ver-dient. Die Three Lions bleiben wie immer alles schuldig, statisches Spiel, keine Bewegung, katastrophal. Auf der anderen Seite sehen wir couragiert auftretende Slowaken, die in der 25. Minute in Führung gehen. Unsere östlichen Nachbarn (also wenn man Wiener oder Niederösterreicher ist) kämpfen beherzt weiter und bleibt immer gefährlich, während England nichts weiter tut als die Ballbesitzstatistik zu verbessern. In der Mitte der zweiten Halbzeit, die Slowakei führt immer noch 1:0, liefern sich die ORF-Kommentatoren Mählich und König einen kleinen verbalen Schlagabtausch untereinander und sind in dieser Szene aggressiver als Saka, Foden, Trippier und Bellingham zusammen. Doch der Fußballgott meinte es gut mit den Three Lions. Zuerst in Form von Jude Bellingham, der in der 90+5. Minute per Fallrückzieher England mit der letzten Aktion in die Verlängerung schickte. Und nach wenigen Sekunden in der Verlängerung köpfte Harry Kane das Siegtor, das die Engländer ins Ziel brachten. Wie knapp war das.
Im zweiten Spiel des Abends traf Davidadse auf Goleador. Georgien gegen Spanien lautet erstmalig das Duell bei einer Euro-Endrunde, und der freche Außenseiter wusste in der ersten Hälfte zu unterhalten. Angeführt von Keeper Mamardashivili, der eine Traumparade nach der anderen auspackte, versteckte sich das georgische Team nicht und ging in der 18. Minute sensationell in Führung. Kontersituation über rechts, Flanke, und Le Normand (der alte Normanne) bugsiert den Ball ins eigene Tor. Was für eine Sensation. Danach bleibt Spanien am Drücker, hätte die Ballbesitzstatistik mehr als 100%, die Spanier würden sie erreichen. 9:1 Ecken, 17:2 Torschüsse sind die spanischen Belege dafür – in Halbzeit 1 wohlgemerkt. Und die drückende Überlegenheit wird belohnt, in der 39. Minute gleicht Rodri aus. Mit einem 1:1 geht es in die Pause. Nach Wiederanpfiff gleich der nächste Aufreger, als Mikautadse von gut 50 Metern abzieht, aber der Ball geht knapp vorbei. Im direkten Gegenzug Foul an Yamal, den ersten Schuss kann Mamardashivili noch abwehren, aber gegen die zweite Flanke und Kopfball von Fabian Ruiz ist selbst der 197cm große Hüne machtlos. Fun Fact: Bei der Flanke zum Tor waren alle (!) spanischen Spieler weit in der georgischen Hälfte ca. 30-40m vor dem Tor. So geht Spaniens Fußball. Das vorentscheidende 3:1 resultiert dann aus einem Konter, den Nico Williams fantastisch abschließt. In der 83. Minute folgt noch das 4:1 durch Olmo, und dann ist die Partie durch. Der vermutlich überzeugendste Auftritt der absolvierten Achtelfinalspiele.
Durch die zwei Favoritensiege ändert sich bei uns im Tippspiel recht wenig. Die Top 10 bleiben (fast) komplett unverändert, an der Spitze weiterhin MohrenSpezial, Kle und Gregor-Itsch. Einzig Don Paco und Fantastico fliegen aus den Top 10, da sie heute nur einen richtigen Tipp erwischen, der Rest der Top 10 bleibt unverändert. Insgesamt 192 der 223 Tipperinnen und Tipper konnten heute 6 Punkte machen. Auf der kompletten Verliererseite fanden sich heute nur MoMo und eggu, sie tippten sowohl England als auch Spanien hinaus und machten 0 Punkte. Eggu verlor durch diese Kamikaze-Aktion ganze 97 Plätze und fliegt hochkant aus den Top 50. Nach vorne sind die Verbesserungen nicht so hoch, wenn (fast) alle das gleiche tippen, wird die Luft dünn. Nichtsdestotrotz wollen wir hier z.B. Krischan2894, Lena Schilling, MiMoSchi, Team Vida, Schneiderm oder Piggelz! erwähnen, die dieses Kunststück geschafft haben und nun ebenfalls namentlich erwähnt wurden 😉 Ganz unten wittert Kärin mit 6 Punkten Morgenluft, sie hat MoMo wieder hinter sich gelassen und findet (halbwegs) Anschluss an Platz 220, der von matoen und tomate gehalten wird.
Bis morgen, ihr süßen Fußballmäuse.
Weiter geht der Schweinsgalopp
Nach 48 nicht enden wollenden Stunden geht es endlich wieder weiter. König Fußball ist zurück und ach was haben wir ihn vermisst. Im ersten Spiel des Abends traf die Schweiz auf Titelverteidiger Italien. Von Anfang an waren die Eidgenossen besser im Spiel und die Rollen klar verteilt….Die Schweiz war Wilhelm Tell, Italien der vor Furcht erstarrte Knabe mit dem Apfel (oder einer Burrata?) auf dem Kopf. So erspielte sich die Schweizer Nati nach und nach kleine Torchancen, und nach 37. Minuten war es dann soweit: Remo Freuler wuchtete den Ball ins Tor und die Schweiz ging mit einer verdienten Halbzeitführung in die Kabine. Und auch nach dem Wechsel war der „Männergesangsverein Schweizerpsalm“ von Murat Yakin spielangebend. Die Schweizer Nati hatte Italiens Squadra Azurra im Griff und spätestens mit dem Traumtor von Vargas ins Kreuzeck war das Ende des Titelverteidigers besiegelt. Italien wollte kommen, war aber einfach nicht in der Lage, etwas gefährliches zu kreieren. So blieb es beim verdienten 2:0 Erfolg der Schweiz – der Titelverteidiger (und vielfach getippter Europameister) ist somit raus. Hans Jucker – der legendäre Sportmoderator des SRF – wäre ausgeflippt.
Im zweiten Spiel des Abends durfte sich Gastgeber Deutschland mit seinem nördlichen Nachbarn Dänemark messen. In einem abwechslungsreichen und offenen Spiel setzt sich Deutschland ein wenig glücklich mit 2:0 durch und beendet die Hoffnungen des „Danish Dynamite“, das Wunder von 1992 zu wiederholen. Deutschland startete druckvoll, und setzte sich minutenlang in der dänischen Hälfte fest. Nur langsam konnte sich Dänemark aus dem Klammergriff Deutschlands befreien, als ein heftiges Gewitter mit sintflutartigem Regenfällen den Schiedsrichter zwangen, den Teams eine frühzeitige Pause zu bescheren. Nach 25 Minuten Unterbrechung ging es weiter in der ersten Halbzeit, die torlos endete. In Hälfte zwei zeigte sich, warum Deutschland seinem Ruf als Turniermannschaft gerecht wird: Denn gleich zwei VAR-Situationen gingen zugunsten der Ballermänner aus. Die erste Situation wäre das 1:0 für Dänemark gewesen, doch die große Zehe des dänischen Stürmers war im Abseits. Und fast im Gegenzug erwischt Andersen sehr unglücklich eine Flanke mit der Hand, der VAR stürmt nach vorne und gibt Elfmeter. Havertz übernimmt Verantwortung, 1:0 für Deutschland. Und ca. 10 Minuten später erhöht Musiala auf 2:0. Aus. Ende. Amen. Dänemark nimmt die A7 Richtung nach Hause.
Bei unserem Tipptoto werden viele ob der Ergebnisse geschockt sein. Italien raus bedeutet, dass bereits 12 Leute sich von ihrem Europameister verabschieden dürfen, darunter der auf Platz 17 liegende Paul Panther oder die auf Platz 25 lauernden Simon Wheeldon und Opa Oski. Auch der auf Platz 193 liegende Peda wird sich die Haare raufen, ist doch sein Geheimtipp Dänemark nicht aufgegangen. Insgesamt 27 Tipperinnen und Tipper konnten heute beide Viertelfinalisten richtig erraten, und fahren mit 6 Punkten den Tageshöchtwert ein. Den grössten Satz nach vorne macht dabei Piotr, der 66 Plätze nach vorne stürmt. Blsam auf seine Seele. Aber auch die Prälatendammkickers, Schnapper, Firefighter, Katzki, Kloppo, Mitch, „Rosé“-cle1860, Snakethug_JF und viele andere dürfen sich heute über ein tolles Ergebnis freuen. An der Spitze behaupten sich Gregor-Itsch, der Maradona vom Achmühler, mit seinen zwei Spezls Kle und MohrenSpezial. In trauter Dreisamkeit bleiben sie nach dem heutigen Spieltag vorne. Auf Platz 4 folgen Absage als Bayern Trainer, Joschi und Loddar MaTeO. Und dahinter sind Don Paco, Fantastico, Fischikopf in die Top 10 gestürmt, die von Nici25 und Tippfuchs abgerundet werden. Ganz am Ende bleibt Karin, vor ihr ist MoMo und der Wurstbaron.
Morgen geht es dann mit den nächsten Achtelfinalspielen weiter! Wir freuen uns.
Alle Achtelfinalisten stehen fest
In den Vorabendspielen der Gruppe E war alles für einen Showdown angerichtet. Alle Länder starteten mit 3 Punkten, sodass allen alles offen stand. 90 Minuten später hat sich folgendes getan…NIX. Beide Spiele endeten mit einem Remis und die Ausgangslage vor dem Spiel war der Endstand der Tabelle nach dem Spiel. Rumänien und Belgien führen die Gruppe mit 4 Punkten an, und die Slowakei ist mit 4 Punkten fix weiter. Die Ukrainer hingegen scheiden mit 4 Punkten aus. Bitter!
In der letzten noch ausstehenden Gruppe traf am Abend Tschechien auf die Türkei und Georgien auf das bereits fix qualifizierte Portugal. Beide Spiele waren jedenfalls sehr unterhaltsam. Den Beginn macht Georgien, das bereits nach wenigen Sekunden einen Katastrophenpass von Portugal abfängt und der Superstar Kvaratskhelia vollstreckt eiskalt. Portugal drückt und drückt und drückt, doch eine Elfmeterentscheidung nach einem VAR-Eingriff nimmt den Portugiesen endgültig die Luft.
Die zweite Partie kann mit einem Wort zusammengefasst werden: Vogelwild. Es treten an, die Tschechen (mit einem Dress, das mich an eine Eissorte erinnert….na?), die unbedingt einen Sieg brauchen gegen die Türkei, der auch noch alles passieren kann. Und es passiert wirklich alles. Tschechien spielt nach 20 Minuten zu zehnt, weil Barak sich zwei saudumme gelbe Karten abholt und somit folgerichtig Gelb-Rot sieht. Es folgen weitere Hundertschaften an Karten, fast 10 bei Spielern am Feld und nochmals gefühlte 10 für die Betreuerbänke. Gerangel, Geschubse, Leidenschaft pur. Die Türkei geht jedenfalls in der 55. Minute durch Calhanoglu in Führung, wobei sich der tschechische Keeper verletzt und ausgetausch werden muss. Zehn Minuten später geben die Tschechen (mit 10 Mann!) ein kräftiges Lebenszeichen von sich und gleichen aus, bei einer Aktion bei der der türkische Keeper nicht gut aussieht. Und so wogt das Spiel weiter hin und her, am Ende müssen sich aufopfernd kämpfende Tschechen der Türkei beugen, denn in der Nachspielzeit schenkt Cem Tosun ihnen den Sieg – die Türkei ist durch! Was für ein grande Finale zu den Gruppenspielen. Ahja, nach dem Abpfiff gibt es klarerweise nochmal eine rein Rote Karte für einen Tschechen und Gelb für Arda Güler. Eh kloar.
Bei unserem Tipptoto gab es heute viele Punkte zu holen, da auch die Drittplatzierten nun ermittelt werden konnten und es weitere Punkte für Achtelfinalisten gibt. Die Tageshöchstzahl liegt heute bei 17 Punkten und wir dürfen Absage als Bayern Trainer und un poco loco gratulieren. Sie tippen sich weit nach vorne und gewinnen 72 bzw. 38 Ränge. Beide finden sich nun in den Top 10. Ganz oben lacht übrigens einer, der schon gestern erwähnt wurde…das Phantom vom Achmüller, wie ihn seine Gegner gerne nennen, Gregor-Itsch macht ebenso wie MohrenSpezial ganze 14 Punkte und stürmt zusammen mit Kle an die Tabellenspitze. Den größten Sprung nach vorne macht Lumbini, ihre 16 Punkte katapultieren sie von Platz 200 in die Top 100. Starke Leistung. Am weitesten nach unten geht es für Sid, der heute nur 6 Punkte macht und gleich 112 Plätze verliert. Das ist bitter. Ganz am Ende bleibt tomate auf Platz 221, Kärin auf 222 und MoMo auf 223. Jetzt mal durchatmen und ein paar Tage Pause genießen.
Sowas von Europameister, odr?
Es war ein denkwürdiger Nachmittag und Abend, der sich gestern in Berlin zugetragen hatte. Insgesamt rund 25.000 Fans aus Österreich kamen ins Olympiastadion, um Rangnicks Rudel anzufeuern. Darunter eine respektable Gruppe aus der Tipptotogemeinschaft, darunter zum Beispiel Loddar MaTeO, Schöfinho, Brenno, Lumpi, cle1860, oleoleole, potl und viele andere. Im Stadion holte sich Österreich trotz optischer Unterzahl locker die Stimmhoheit. Die mitgereisten holländischen Tulpen wurden in Grund und Boden gesungen, sodass sie am Ende maximal noch Krokusse waren.
Der Auftakt verlief nach Maß. Prass-Pass scharf zur Mitte, Malen will klären aber lenkt unhaltbar für seinen Keeper ins eigene Tor. Wieder ein schnelles Tor, wieder ausgelöst durch eine Pressing Situation. Die Oranje rappelte sich nicht so schnell wieder auf, so konnte das 1:0 mit in die Kabine genommen werden. In der Pause wechselte Koeman dann 2x, und die Niederlande fand besser ins Spiel und es gelang der schnelle Ausgleich. Doch Österreich steckte nicht auf, und in der 59. Minute flugköpfte Romano Schmid den Ball ins Tor der Elftal zur erneuten Führung. Bemerkenswert an diesem Kopfball dass der kleine Schmid sich gegen van Dijk (195cm) und De Vrij (189cm) durchsetzen kann, die „netto“ 21cm bzw. 27cm grösser sind als Schmid. Die Oranje gab nicht auf und kam erneut zum Ausgleich, doch wieder keine fünf Minuten später stellte Marcel Sabitzer die 1-Tore-Führung wieder her und verwandelte das Olympiastadion in ein Tollhaus. Schluss, Ende, aus, Österreich holte sich mit diesem verdienten (!) Sieg sogar noch den Gruppensieg, da Frankreich gegen Polen nicht über ein 1:1 hinauskam. An diesem Abend lief alles, einfach alles für die Österreicher.
Nach dem Abpfiff kollektive Ektase. Zu den Klängen von Fendrich und Sweet Caroline lagen sich die österreichischen Fans in den Armen, und nicht mal das überteuerte Bitburger konnte die Stimmung trüben. Vor dem Stadion überall Fangesänge, ein schottischer Dudelsackspieler gab alles und hunderte Fans bereiteten ihm ein gesangliches Feuerwerk. Ein paar Meter weiter, beim „Steirer-Eck“ (vormals Olympia-Eck) blieb die Stimmung am Höhepunkt und es wurde gesungen, gefeiert, gebechert, getschechert. Literarische Höchstleistungen wurden abgeliefert, die Reime auf „Hütter“ und „Seidl“ kann man sich selbst weiterdenken. Auch das allseits beliebte Bahn-Bashing wurde weitergeführt, der schöne Song „Die Deutsche Bahn ist so im Oasch“ und „Hier regiert die ÖBB“ wurden skandiert. Abgerundet wurde das ganze durch den schönen Gesang: „This group was so fucking easy, this group was so fucking easy, so fucking eeeeaaaasy!“ Peak österreichische Bescheidenheit.
In den Abendspielen hat irgendjemand gegen jemand anderen 0:0 gespielt. Und im Parallelspiel auch. Aber sowas von egal, denn der Zug, der Zug, der Zug hat keine Bremse. Achtelfinale wir kommen, am Dienstag wird Leipzisssch das nächste Kapitel Österreichs bei dieser EM aufgeschlagen und dann machen wir alle mal ein bisschen Palermo.
Bei unserem Tipptoto gab es heute bei 223 Mitspielerinnen und Mitspielern insgesamt 3.568 mögliche Punkte zu holen. Lobend erwähnen müssen wir den „Bomber vom Achmüller“ Gregor S. der heute 13 der insgesamt 16 möglichen Punkte holt und sich in die Top 10 katapultiert. Tombalabomba holt sich 12 Punkte und macht damit auch einen ordentlichen Satz nach vorne. Nicht so gut ging es unserem ChatGPT-Tipp, der das heutige Tagesschlusslicht mit 4 Punkten bildet. Ganz oben bleibt Loddar MaTeO, der gegen Kle und Thomas68 und Tippfuchs seine Führung behaupten kann. Heute geht es mit den letzten Gruppenspielen weiter und dem finalen „Punkteregen“ bevor es in eine kleine Pause geht.
Ranking online – Beitrag folgt im Lauf des Tages!
Gruppensieger, Gruppensieger, hei! hei!
Neueste Kommentare