Nach 48 nicht enden wollenden Stunden geht es endlich wieder weiter. König Fußball ist zurück und ach was haben wir ihn vermisst. Im ersten Spiel des Abends traf die Schweiz auf Titelverteidiger Italien. Von Anfang an waren die Eidgenossen besser im Spiel und die Rollen klar verteilt….Die Schweiz war Wilhelm Tell, Italien der vor Furcht erstarrte Knabe mit dem Apfel (oder einer Burrata?) auf dem Kopf. So erspielte sich die Schweizer Nati nach und nach kleine Torchancen, und nach 37. Minuten war es dann soweit: Remo Freuler wuchtete den Ball ins Tor und die Schweiz ging mit einer verdienten Halbzeitführung in die Kabine. Und auch nach dem Wechsel war der „Männergesangsverein Schweizerpsalm“ von Murat Yakin spielangebend. Die Schweizer Nati hatte Italiens Squadra Azurra im Griff und spätestens mit dem Traumtor von Vargas ins Kreuzeck war das Ende des Titelverteidigers besiegelt. Italien wollte kommen, war aber einfach nicht in der Lage, etwas gefährliches zu kreieren. So blieb es beim verdienten 2:0 Erfolg der Schweiz – der Titelverteidiger (und vielfach getippter Europameister) ist somit raus. Hans Jucker – der legendäre Sportmoderator des SRF – wäre ausgeflippt.
Im zweiten Spiel des Abends durfte sich Gastgeber Deutschland mit seinem nördlichen Nachbarn Dänemark messen. In einem abwechslungsreichen und offenen Spiel setzt sich Deutschland ein wenig glücklich mit 2:0 durch und beendet die Hoffnungen des „Danish Dynamite“, das Wunder von 1992 zu wiederholen. Deutschland startete druckvoll, und setzte sich minutenlang in der dänischen Hälfte fest. Nur langsam konnte sich Dänemark aus dem Klammergriff Deutschlands befreien, als ein heftiges Gewitter mit sintflutartigem Regenfällen den Schiedsrichter zwangen, den Teams eine frühzeitige Pause zu bescheren. Nach 25 Minuten Unterbrechung ging es weiter in der ersten Halbzeit, die torlos endete. In Hälfte zwei zeigte sich, warum Deutschland seinem Ruf als Turniermannschaft gerecht wird: Denn gleich zwei VAR-Situationen gingen zugunsten der Ballermänner aus. Die erste Situation wäre das 1:0 für Dänemark gewesen, doch die große Zehe des dänischen Stürmers war im Abseits. Und fast im Gegenzug erwischt Andersen sehr unglücklich eine Flanke mit der Hand, der VAR stürmt nach vorne und gibt Elfmeter. Havertz übernimmt Verantwortung, 1:0 für Deutschland. Und ca. 10 Minuten später erhöht Musiala auf 2:0. Aus. Ende. Amen. Dänemark nimmt die A7 Richtung nach Hause.
Bei unserem Tipptoto werden viele ob der Ergebnisse geschockt sein. Italien raus bedeutet, dass bereits 12 Leute sich von ihrem Europameister verabschieden dürfen, darunter der auf Platz 17 liegende Paul Panther oder die auf Platz 25 lauernden Simon Wheeldon und Opa Oski. Auch der auf Platz 193 liegende Peda wird sich die Haare raufen, ist doch sein Geheimtipp Dänemark nicht aufgegangen. Insgesamt 27 Tipperinnen und Tipper konnten heute beide Viertelfinalisten richtig erraten, und fahren mit 6 Punkten den Tageshöchtwert ein. Den grössten Satz nach vorne macht dabei Piotr, der 66 Plätze nach vorne stürmt. Blsam auf seine Seele. Aber auch die Prälatendammkickers, Schnapper, Firefighter, Katzki, Kloppo, Mitch, „Rosé“-cle1860, Snakethug_JF und viele andere dürfen sich heute über ein tolles Ergebnis freuen. An der Spitze behaupten sich Gregor-Itsch, der Maradona vom Achmühler, mit seinen zwei Spezls Kle und MohrenSpezial. In trauter Dreisamkeit bleiben sie nach dem heutigen Spieltag vorne. Auf Platz 4 folgen Absage als Bayern Trainer, Joschi und Loddar MaTeO. Und dahinter sind Don Paco, Fantastico, Fischikopf in die Top 10 gestürmt, die von Nici25 und Tippfuchs abgerundet werden. Ganz am Ende bleibt Karin, vor ihr ist MoMo und der Wurstbaron.
Morgen geht es dann mit den nächsten Achtelfinalspielen weiter! Wir freuen uns.
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